Das grosse Blühen ist vorbei, die letzten Apfelblüten holt sich der Sturmwind, der Regen spült sie von den Bäumen.
Anderswo feiert man Feste, die dem Blühen die Ehre geben:
" Ganz Japan feiert das zauberhafte
Fest der Kirschblüte "
finde ich da inmitten von Geistesmüll gedruckt.
Bei uns im Weinviertel werden Kirsch/Fruchtbäume umgeschnitten, weil sie tödliche Hindernisse für Rennfahrer sein können.
Freilich, damals.als man noch mit den Postkutschen unterwegs war...
da waren Kirschbäume ein Lichtblick, ein Anlass zur Freude.
In meinem Garten verspricht Vieles zur reifen.
Die grösste und schönste Überraschung sind in diesem schwierigen Jahr meine Weinstöcke.
Nach 3 Jahren haben sie richtig viele Trauben angesetzt.
Trauben - Embryonen, noch sehr
verletztlich, aber doch schon deutlich erkennbar als Fruchtstände, da kommt Freude auf!
Nach Herzenslust Trauben im eigenen Obstgarten essen zu können ...
wieder einmal ist die Erfüllung eines Traumes in greifbare Nähe gerückt.
Wer das Leben kennt, weiß aber, dass da noch Vieles dazwischen kommen kann.
Einmal richtig gehagelt ,und
alles ist vorbei.
Aber wir haben Vertrauen, sehen wie die Bäume Jahr ums Jahr wachsen, Früchte bringen,
immer erstaunlich und einzigartig.
Und wir freuen uns an den Kindern, ihrer Begeisterung für die Geschenke der Bäume und unterstützen unsere Kleinen behutsam in ihrem Erblühen.
Der grösseren Weisheit geben wir uns voll Vertrauen hin.
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