Sehenswerte Bilder von unserer lieben Erde, die traurig machen.
Und mit Goethes Mephisto, der ja des öfteren wie eine wohlmeinende Mutter spricht, möchte man sagen : " Gebraucht der Zeit, sie flieht so schnell von hinnen..."
Denn das Teufelsexperiment unserer modernen Existenz noch zu einem guten Ende führen kann, die Hoffnung habe ich endgültig aufgegeben...
Zumindest mit m e i n e r menschlichen Weisheit bin ich am Ende und warte umso gespannter auf die Wege Gottes, wohin immer sie führen mögen.
Schließlich mag hinter allem in unseren Augen Schlimmen eine tiefere Weisheit verborgen sein.
In zunehmendem Maße hab ich es aufgegeben, mich als Kritiker dieser (Menschen)- Welt zu fühlen: Ich bin bescheidener geworden auch in dem, was ich mir als eigene Verantwortung aufzulasten bereit bin.
Aber eines zeigt der Film ganz klar: Ohne eine tiefe und grundlegende Änderung unserer Ernährungsgewohnheiten hat dieser Planet keine Überlebenschance.
Und auf dem Ohr sind wir Menschen taub. Unsere Liebe zur Natur ist eher platonisch.(Schöne Naturfilme im Fernsehen anschauen!)
Aber die Wahrheit ist es doch in diesen Zeiten der Koch - Totalitarismus und der überschwappenden Koch - Pornographie, kurz des schlechten Geschmacks: Was wir essen ist unser Credo. Unser wahres und stärksten, tagtägliches Glaubensbekenntnis.
Die Lage ist also hoffnungslos, aber (vielleicht) nicht erst.
Wie sagte es einer den Griechen: " So oder so, was fragst du groß, des Menschen Los ist hoffnungslos.
Trotzdem und immer und besonders jetzt ist die Zeit fruchttragende Bäume und Sträucher zu setzen.
(Damit meine ich natürlich nicht, dass sie nicht mehr bis zum Herbst warten können...)
Meine Bäume wachsen und es ist eine lautere Freude einen langen, lichtvollen Tag im Garten zu verbringen.
Die Pfirsiche haben nicht nur wunderschön geblüht, sie sind auch jetzt einfach eine Augenweide, wenn sie auch noch klein sind.
Wie der Wind auch in die jungen Äste fährt, sie haben nur ein einziges unreifes Früchtchen fallen lassen...
Die Marillenbäume, mit ihren langen, vollen Zweigen, die mir heuer ihre Erstlinge entbieten, detto .
Unglaublich,wie elastisch die Zweige meiner kleinen Alchimisten sind - in guten und in schlechten Tagen, bei eisiger Kälte und bei Tropenhitze stehen sie, die wirkliche Wurzeln haben, da, und filtern einzigartig süsse Essenz aus der Erde.
Gern liege ich einfach unter dem Apfelbaum, dem Patriarchen unter meinen Bäumen.
Alle Weltschwere ist vergessen und ich versuche mir vorzustellen, wie der Garten in ein paar Jahren aussehen wird, wenn mein Sohn mit seinen Spielgefährten durch ihn tobt...
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