In Indien nämlich steht seit Monaten die Mango, auf sanskrit Amra genannt, sozusagen "auf dem Podest. "
Vieles kann man über Indien sagen, viel Kritisches, aber eben auch das: Das viele Menschen dort noch ein natürlicheres Gefühl für das Heilige haben.
Indien, dort wo die Welt viel viel älter ist, als bei uns ... wo die Vielfalt noch, wie lange noch?? unvergleichlich grösser ist, wo noch ganz verschiedene Zeiten gleichzeitig "nebeneinander " existieren...Indien
feiert seine Mango, wie Europa im alten Griechenland Weintrauben, Oliven und Feigen heilig gehalten hat.
Der immergrüne Baum hat etwas Unwirkliches, zumindest mir erschien es so, ... die langen Stile und eben dieses Grün - ich konnte es nicht glauben, dass es so ein Grün in der Natur gibt, ... erwartete immer, dass es doch Plastik war.
von den Farben der Frucht lese ich: Vom frischen Grün bis zu allen Nuancen des Sonnenaufgangs!
Die Inder nennen die Mango die Frucht des Weisen.
Bhagwan, der selige Osho der späten Tage, beklagte sich einmal, wie er , in seinen frühen Zeiten als heiliger Mann, immer wieder auf einer Art Volksfest Mangos anschneiden und an die Menschen verteilen musste:
- so wurden die Mangos zu "Prasad ", zur heiligen Speise.
Er selbst blieb aber hungrig und war über und über mit Mango - Saft bekleckert. (Da bekannt ist, dass er ein ziemlicher Schelm sein konnte, braucht man das nicht zu ernst nehmen...)
Kein Wunder also, dass die Mango auch als Badewannenfrucht bekannt ist.
In Montrame´, beim Orkos - Versand in der Nähe von Paris, wo ganze Container frischer Mangos ankamen, war das ein unvergleichliches Erlebnis für die Sinne - diese Farben und vor allem der unvergleichlich feine Duft dieses Göttergeschenks, vom Geschmack gar nicht zu reden.
Zu den kleinen grossen Wünschen, die ich mir noch nicht erfüllt habe, gehört dieser:
Eine Mango - Saison in Indien mitzuerleben.
0 Kommentare:
Kommentar veröffentlichen