..... aber es tut sich Einiges.
Die kleine, aber feine, Gemeinde derer, die diese schlichten Gelegenheitsverdichtungen lesen,
wird sich vielleicht noch an den " Unordentlichen Apfelbaum " erinnern, der dem Asparner
Verschönerungsverein so viel Ungemach bereitet hat:-)
Zu Weihnachten war es dann soweit: Da flatterte eine Postwurfsendung ins Haus mit den besten
Wünschen für das Neue und einer prominent in Szene gesetzten Poesie... endlich der ideale Baum für den A.VschV:
Der schönste Baum
Ich kenne ein Bäumchen gar
fein und zart,
das trägt euch Früchte
seltner Art.
Es funkelt und leuchtet bei
hellem Schein
weit in des Winters Nacht
hinein.
Das sehen die Kinder und
freuen sich sehr
und pflücken vom Bäumchen
und pflücken es leer.
Wer immer der Verfasser dieser Dichtung ist .. er hat einen Fruchtbaum besungen, wie ihn
der A.VschV liebt: Am Ende hat er doch noch einen wirklich braven und ordentlichen Obst - Baum auf dieser Welt gefunden:-)
...
Auserdem: Unser lieber Hr. BgM hat die Strass vor meinem Haus grosszügig asphaltieren lassen - - wohl an die Sieben Meter breit... bin nun sehr gekränkt, dass ich nicht zur Eröffnung bzw. Einweihung der Neuen Asparner Autobahn eingeladen wurde...:-)
(N.B. : Für s Asphaltieren und Zubetonieren ist immer genug Geld da...)
So, genug von unserem schönen Asparn - es wird von Tag zu Tag schöner, besonders in
Hinblick auf das mit Sauseschritt auf uns zukommende Brot- Ab - Feiern, ...
da möchte ich nicht zurückstehen und gern eine kleine virtuelle Ausstellung ins Netz stellen:
Die DUNKLE SEITE VOM BROTLAIB....
KRIEGE, KRANKHEITEN, HUNGERSNÖTE ...
...
Aber lasst uns doch lieber vom Positiven sprechen
- es werden auch/wieder fruchttragende Bäume gesetzt in unserem schönen Schilda...
und das zu sehen tut dem Herzen gut...
.....
.....
Jetzt zu was ganz Anderem , nämlich dem traurigen Los der heimischen Obstschale.
Die scheint zum reinen Symbol verkommen zu sein - und hat mit lebenden Früchten soviel
zu tun, wie die Hostie in der Kirche mit dem guten alten Schwarzbrot:-):
da vergammeln lieblos im Supermarkt zusammengeraffte Früchte , vertrocknen vor sich hin,
so, als ob die ganze Magie dieser Liebesbriefe Gottes an uns,
darin bestünde, sie irgendwie,
unbeachtet und lieblos, verwelken zu lassen...
- die modernen Häuser und Wohnungen sind ja
so gut geheizt, dass dieses untote Obst nur austrocknen und nicht im wortwörtlichen Sinne
zum faulen Zauber verkommen kann...
Da erinnere ich mich gerne, wie ich, damals noch ein junger Spund, kaum hatte ich die türkische Grenze
überschritten, in eine wunderschöne Moschee in Edirne, mitten in der Nacht eingeladen und
mit den herrlichsten, frisch - saftig - süssen Früchten traktiert wurde...
Also, Schwestern und Brüder im Geiste, ...
in diesem Sinn und weil Fasching ist:
... lieber vom Leben gezeichnet, als vom Deix gemalt....